Ausstellung Petra Fischer - Einsichten

Nachbetrachtung zur Vernissage vom 04.11.11 bis 16.12.11 im Foyer des Laubacher Rathauses.

„Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“.

Dieser Satz von Paul Klee könnte ein Schlüssel der Werke von Petra Fischer sein. Nach Paul Klee (1879-1940) ist die Kunst ein selbst entsprungenes Tun, das aus äußeren Sehweisen nicht hergeleitet werden kann und für welche der Begriff der Sichtbarkeit keine Anschauungsbeziehung, sondern eine Ausdrucksbeziehung beschreibt.

Petra Fischers künstlerische Veranlagung äußert sich darin, die objektiven, sichtbaren Gegenstände in der Vorstellung mit den subjektiven, innerkünstlerischen Formen zu verschmelzen und zu einer neuen objektiveren, nämlich der der künstlerischen Wirklichkeit zu gelangen. Sie nutzt die Motivvokabeln, um ihre Bilder zu pulsierenden Aufbrüchen durch Farbe zu führen. Der Malvorgang wird durch die fast reliefartig aufgetragenen mehrsichtigen Farben, die von der Malerin auch immer wider herausgekratzt werden, um die darunter liegenden Farbschichten sichtbar werden zu lassen, spürbar.

L a u b a c h e r K u l t u r u n d B ä d e r g G m b H ,

F r i e d r i c h s t r . 1 1 , 3 5 3 2 1 L a u b a c h

T e l . 0 6 4 0 5 - 9 2 1 3 2 1